Bildungsstandort Basel
Wir wollen die Qualität unserer Schulen verbessern – und damit die Berufschancen unserer Schülerinnen und Schüler: Ein WBS-Abgänger mit durchschnittlichen Noten muss wieder eine realistische Chance haben, eine Lehrstelle zu finden!
Wir fordern eine stärkere Gewichtung des Leistungsprinzips an unseren Schulen. Unser gesamtes Bildungswesen ist auf Leistungsstandards auszurichten. Durch gezielte Unterstützung schwächerer und fremdsprachiger Schülerinnen und Schüler ist die Chancengleichheit und Integration zu verbessern. Die Schule muss verstärkt auf die Bedürfnisse der Familie Rücksicht nehmen.
Wir unterstützen die Bestrebungen zur Schaffung eines Bildungsraums Nordwestschweiz.
Konkret:
- Wir befürworten eine flexible frühere Einschulung:Der Besuch des Kindergartens soll ab drei Jahren möglich sein, ab dem vierten Lebensjahr obligatorisch.
- Wir setzen uns ein für eine Harmonisierung der Schulsysteme, insbesondere in unserer Region: Wir unterstützen ein Modell mit 6 Jahren Grundstufe, einer Sekundarstufe mit drei Leistungszügen und mindestens 4-jährigem Gymnasium. Die Matura soll regulär weiterhin nach 12 Schuljahren abgeschlossen werden können
- Fremdsprachige Kinder sollen erst in die Regelklassen aufgenommen werden, wenn sie über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.
- Wir unterstützen ein Sprachfrühförderungsangebot, zu welchem Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse verpflichtet werden können.
- Wir fordern einen Ausbau der Tagesbetreuung an den öffentlichen Schulen. Eltern sollen die freie Wahl haben, ob sie von diesen Angeboten Gebrauch machen wollen oder nicht und innerhalb der Angebote frei zwischen den verschiedenen Betreuungsmodellen wählen können. Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten sollen sie einen angemessenen Betrag an die Kosten der Tagesbetreuung ihrer Kinder leisten.
- Wir fordern die Einführung eines Konzeptes für die Förderung von Hochbegabten.
- Wir begrüssen die Fokussierung des universitären Angebots. In Zusammenarbeit mit anderen Universitäten schliessen wir Angebotslücken. Dabei sind insbesondere die Life-Sciences zu stärken.
- Am Ende eines Schuljahres sollen kantonsübergreifende Tests über den Ausbildungsstand jeder Schülerin/jedes Schülers sowie der Schulklassen Auskunft geben.