29.06.2016 / Communiqués / /

Basler CVP stützt Entscheid der Einbürgerungskommission

In den vergangenen Tagen wurde publik, dass die Einbürgerungskommission der Bürgergemeinde Basel zwei türkischen Teenagern die Einbürgerung versagte, weil diese weder am Schwimmunterricht noch an den Klassenlagern teilnahmen. Die Basler CVP stützt diesen Entscheid. Eingebürgert werden sollen nur integrierte Ausländer.

 

Aus Sicht der CVP Basel-Stadt hat die Einbürgerungskommission korrekt entschieden, als sie zwei muslimischen Mädchen die Einbürgerung verweigerte. Diese argumentieren, dass sie aus Glaubensgründen keinen Schwimmunterricht und keine Klassenlager besuchen können, und verletzen damit wiederholt und andauernd die gesetzlichen Vorschriften, die den entsprechenden Schulbesuch obligatorisch erklären. Wer vorsätzlich und uneinsichtig aus ideologischen Gründen, die unserer Wertehaltung nicht entsprechen, gegen die Rechtsordnung verstösst, ist nicht integriert und kann nicht eingebürgert werden, wie CVP-Bürgerratspräsident Stefan Wehrle festhält.

 

Die CVP nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass bei den Einbürgerungsentscheiden weiterhin auf Integration geachtet wird und die Bürgergemeinde nicht nur fördert, sondern auch fordert. Denn nur so können Integrationsbemühungen glaubhaft gelebt werden.

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