26.09.2016 / Communiqués / /

Krankenkassen-Initiative als Dämpfung des Prämienwachstums

Mit den heute veröffentlichten Krankenkassenprämien für nächstes Jahr setzt sich das Prämienwachstum weiter fort. Besonders stark davon betroffen sind mittelständische Familien, die keine oder nur geringe Prämienverbilligungen erhalten und Einkommenssteuern bezahlen. Die lancierte Krankenkassen-Initiative der Basler CVP dämpft dieses Kostenwachstum und entlastet den Mittelstand spürbar, denn mit der Krankenkassen-Initiative fällt der Prämienanstieg um rund einen Viertel kleiner aus.

 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat heute erwartungsgemäss eine erneute Steigerung der Krankenkassenprämien für das Jahr 2017 bekannt gegeben. Basel liegt mit einer Erhöhung von 4% leicht unter dem Schweizer Durchschnitt. Das bedeutet, dass der Kostenanstieg in unserem Kanton erfreulicherweise etwas abgebremst werden konnte. Basel bleibt jedoch trotzdem auch nach dieser Prämienrunde an oberster Stelle im schweizweiten Vergleich. Die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Kantons werden also auch im kommenden Jahr die höchsten Krankenkassenprämien stemmen müssen. Und besonders unerfreulich: Das BAG hat auch bekannt gegeben, dass vor allem für Familien mit Kindern die Prämien überdurchschnittlich ansteigen werden.

 

Aufgrund dieser aktuellen Entwicklung ist die CVP Basel-Stadt noch mehr davon überzeugt, dass ihre am 14. September lancierte Krankenkassen-Initiative einem dringenden Anliegen der Bevölkerung in unserem Kanton entspricht. Mit der Initiative können selbstbezahlte Krankenkassenprämien im Umfang von mindestens der günstigsten kantonalen Prämie vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, womit der Mittelstand immerhin knapp einen Viertel der bezahlten Prämien bei den Steuern einspart. Besonders bei den aktuell stark steigenden Prämien schont die Initiative das Portemonnaie von mittelständischen Familien, denn auch hier würden die Kosten dank der Initiative um rund einen Viertel weniger steigen.

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