10.02.2017 / Communiqués / /

Interpellation Knellwolf öffentliche Vergaben

Mit ihrer Interpellation legt Andrea Knellwolf den Finger auf das brandaktuelle Thema von öffentlichen Vergaben. Schweizer Unternehmen haben es immer schwieriger, mit ausländischen Offerten mitzuhalten, da oftmals der Preis unverhältnismässig hoch gewichtet wird. Aktuell vergeben z.B. die IWB einen Grossauftrag nach Ostdeutschland, nachdem im Ausschreibungsverfahren der Preis mit 85% gewichtet wurde. Wie das Beispiel der Sanierung des Stadttheaters zeigt, fällt der tatsächliche Preis dann häufig massiv höher aus, weil der Auftrag mangelhaft ausgeführt wurde. Bei näherer Betrachtung und Gesamtbeurteilung können so die vormals günstigen Offerten teurer werden, als jene von lokalen Anbietern. Zieht man eine volkswirtschaftliche Betrachtung hinzu, muss es auch im Interesse des Kantons liegen, das einheimische Gewerbe zu fördern.

Die Interpellantin Andrea Knellwolf möchte mit ihren Fragen mehr Klarheit in Bezug auf öffentliche Ausschreibungen erhalten und der vom Vergabegesetz geforderten Rücksichtnahme auf die volkswirtschaftlichen Bedürfnisse und Gegebenheiten des Kantons mehr Nachachtung verschaffen, so dass auch lokale Unternehmen wieder eine faire Chance erhalten.

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