27.04.2017 / Communiqués / Verkehr /

CVP zum neuen Herzstück: endlich überzeugend!

Die CVP Basel-Stadt ist höchst befriedigt über den neuen Entwurf für das Herzstück in Basel. Es vereinigt die Interessen der S-Bahn, des Bahn-Fernverkehrs und hat beste Aussichten auf Unterstützung in Bern.

 

Für die S-Bahn ist nach wie vor eine direkte Verbindung zwischen Bahnhof SBB und Badischer Bahnhof zentral. Während beim letzten Projekt mit schräger Einfahrt nur die Wiesentallinie hätte bedient werden können, besteht jetzt eine parallele Führung im Badischen Bahnhof: damit können alle Linien – auch rheinaufwärts und insbesondere rheinabwärts Richtung Freiburg – direkt mit dem Herzstück verbunden werden. Die oberirdische Einführung (statt unterirdisch) ist kostengünstiger und publikumsfreundlicher.

 

Zentral am neuen Entwurf ist aber die Berücksichtigung des Bahn-Fernverkehrs. Die jetzige Führung des Fernverkehrs durch Basel mit 2 Bahnhöfen, einer Schlaufe über die St. Alban-Brücke und der Spitzkehre im Bahnhof SBB ist ein Ärgernis. Mit der direkten Fahrt von Deutschland her zum Bahnhof SBB und der direkten Weiterfahrt Richtung Zürich/ Bern erfährt der Bahn-Fernverkehr eine hervorragende Verbesserung, dh. Verkürzung der Fahrzeit. Dass die Linienführung – zu Vermeidung von zu starkem Gefälle – über den Bereich Zoo/Schützenmattpark ausholen muss, ist hinzunehmen.

 

Von grosser Bedeutung ist schliesslich, dass nicht nur die Region Basel dahintersteht, sondern jetzt auch die SBB. Deren CEO, Andreas Meyer, hat bekanntlich klargemacht, dass er im Raum Basel für den Fernverkehr eine halbe Stunde Fahrtzeit gewinnen will und dass dafür eine grosse Investition unumgänglich ist. Mit den SBB hat das Projekt in Bern gute Chancen auf finanzielle Unterstützung durch die Eidgenossenschaft.

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