29.06.2017 / Communiqués / /

Die CVP Basel-Stadt ist schockiert über die Befunde der GPK zur BVB

Die CVP Basel-Stadt findet es sehr bedauerlich, dass die Empfehlungen des GPK-Berichtes von 2014 nur sehr geringfügig umgesetzt wurden und so weiterhin Misswirtschaft zugelassen wurde. Hier hervorzuheben sind insbesondere die überproportional gestiegenen Betriebskosten, die hohe Fluktuation und die hohe Absenzquote. Der Bericht zeigt hierbei gravierende Verletzungen der Aufsichtspflicht des Verwaltungsratspräsidenten und des zuständigen Regierungsrates auf.

 

Die Kommunikation im Dreieck der Verwaltung, des Verwaltungsrates und der Direktion ist gemäss dem Bericht sehr mangelhaft, was zu diversen Complianceverstössen, wie z.B. die Millionenzahlung an die CA3F, führte. Eine Abgrenzung zwischen dem strategischen und operativen Geschäft wurde vom Verwaltungsratspräsidenten und teilweise auch vom zuständigen Regierungsrat regelmässig unterlaufen.

 

Die autoritäre Führungs- und Kommunikationskultur der Geschäftsleitung und des Verwaltungsratspräsidenten verschlimmerten die Situation für die Mitarbeitenden der BVB. Es herrscht ein Klima der Angst und der Unsicherheit, was sich in der grossen Fluktuation und in der hohen Absenzquote wiederspiegelt.

 

Die CVP verlangt aufgrund der schweren Vorwürfen den sofortigen Rücktritt des Verwaltungsratspräsidenten und legt dem zuständigen Regierungsrat Wessels nahe, seine Rolle in dieser Geschichte kritisch zu überdenken und die nötigen Konsequenzen zu ziehen.

 

Es ist zwingend, dass der angeschlagene Ruf der Basler Verkehrsbetriebe wiederhergestellt wird, dass das Unternehmen zukünftig wieder für positive Schlagzeilen sorgt.

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