28.09.2017 / Communiqués / / , ,

Die Prämien steigen weiter an: Jetzt reicht es!

Heute gab das Bundesamt für Gesundheit die Krankenkassenprämien für das nächste Jahr bekannt. Das Wachstum geht weiter: die Prämien werden um durchschnittlich 4 Prozent steigen. Diese jährliche Erhöhung ist für den Mittelstand nicht mehr tragbar. Besonders stark betroffen sind die Familien im Mittelstand, welche keine oder nur geringe Prämienverbilligungen erhalten, aber die volle Steuerlast tragen. Die CVP Basel-Stadt sagt der Schröpfung des Mittelstandes mithilfe ihrer Krankenkassen-Initiative den Kampf an.

Heute veröffentlichte das Bundesamt für Gesundheit die Krankenkassenprämien für das Jahr 2018. Es erfolgt eine weitere – mittlerweile leider erwartete – Erhöhung um durchschnittlich 4 Prozent. In Basel-Stadt steigen die Prämien sogar noch mehr und zwar um 4,3 Prozent! Schweizweit bleibt Basel also Spitzenreiter bei der Höhe der Krankenkassenprämien. Der Kanton rechnet für das kommende Jahr mit Mehrkosten von 10 Millionen Franken für Prämienverbilligungen. Diese Situation ist absurd und der Mittelstand kämpft weiter mit den hohen Kosten. Mittelständische Familien bekommen keine oder nur geringe Prämienverbilligungen und profitieren auch sonst kaum von Vergünstigungen oder Subventionen. Dabei sind sie es, die mit ihren Einkommenssteuern die immer höher werdenden Prämienverbilligungen finanzieren! Damit wird der Mittelstand doppelt geschröpft. Für die Basler CVP ist klar, dass dieser Entwicklung dringend ein Ende gesetzt werden muss.

Was bei den AHV- und Pensionskassenbeiträgen  und anderen obligatorischen Sozialversicherungsabgaben längst eine Selbstverständlichkeit ist, soll nun endlich auch für die obligatorische Krankenversicherung gelten:

Mit der Krankenkassen-Initiative sollen zumindest die selbstbezahlte Krankenkassenprämien im Umfang der günstigsten kantonalen Prämie der obligatorischen Grundversicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können, womit der Mittelstand immerhin knapp ein Viertel der bezahlten Prämien bei den Steuern einsparen könnte. Damit würden endlich auch diejenigen entlastet, die Steuern zahlen und ihre Krankenkassenprämien selber berappen müssen!

 

So lautet die Initiative:

«Mittelstand entlasten – Krankenkassenprämien von den Steuern abziehen!» (Krankenkassen-Initiative) 

Die Verfassung des Kantons Basel-Stadt soll wie folgt ergänzt werden: § 61 Abs. 1bis (neu): «Selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Es kann eine Begrenzung der Abzugsfähigkeit vorgesehen werden, wobei mindestens die günstigste im Kanton angebotene Prämie abzugsfähig sein muss.»

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