29.09.2017 / Communiqués / / , ,

Die Basler CVP unterstützt die gemeinsame Gesundheitsversorgung der beiden Basel

Die CVP BS hat an ihrer letzten Vorstandsitzung die Vernehmlassung zur gemeinsamen Gesundheitsversorgung und zur Spitalgruppe einstimmig genehmigt. Die Partei unterstützt das zukunftsorientierte Projekt und erwartet das Gleiche vom Parlament. Die Region und ihre Bevölkerung kann von einer gemeinsamen Versorgung nur profitieren, somit sind parteipolitische Interessen bei dieser Diskussion fehl am Platz.

Die CVP BS beurteilt die Spitalfusion und deren Umsetzung als eines der bedeutendsten Projekte der nächsten Jahre für unsere Region und sieht die Notwendigkeit einer effizienten und nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Nach langjähriger Arbeit, haben beide Regierungen ein solides Projekt auf den Tisch gebracht mit Vorteilen für die Kantone, die Versorger und vor allem für die Bevölkerung. Den grössten Vorteil sieht die CVP BS in der Möglichkeit, die Kosten zu senken und durch die erwarteten Effizienzsteigerungen dem Anstieg der Krankenkassenprämien entgegen zu wirken. Mit jährlichen Einsparungen von 70 Millionen Franken erwartet die Partei eine Kostendämpfung im Gesundheitsbereich.

Basel hat jetzt die Chance bei der regionalen Gesundheitsversorgung federführend zu werden. Es werden keine Spitäler geschlossen, das Überangebot an Betten wird gestrichen und die ambulanten Leistungen werden gefördert – z.B durch die Tagesklinik auf dem Bruderholz. Nur so können die Qualität gewährleistet und gleichzeitig die Kosten gesenkt werden. Die CVP BS ist der Meinung, dass das Wohl der Patienten und Patientinnen, sowie des Personals, bei Umsetzung des Projektes weiterhin im Vordergrund stehen. Eine Entgegenwirkung von finanziellen Fehlanreizen kommt jedem zugute.

Spitalgruppe AG macht am meisten Sinn

Durch den Zusammenschluss der öffentlichen Spitäler der beiden Kantone konzentriert sich die Gesundheitsversorgung auf die Bedürfnisse der Bevölkerung. Es macht Sinn, dass nicht in jedem Spital in der Region stationäre Behandlungen angeboten werden und vermehrt auf ambulante Behandlungen gesetzt wird. Dies kommt letztlich auch den Patienten zugute. Da bereits heute ein grosser Teil der im Kanton Basel-Stadt angebotenen Gesundheitsdienstleistungen von externen Patienten in Anspruch genommen werden, macht es Sinn das Einzugsgebiet auszudehnen.

Zudem ist die Aktiengesellschaft aus Sicht der CVP BS die geeignete Rechtsform zur Umsetzung einer gemeinsamen Spitalgruppe. Diese muss flexibel in der Struktur und Verwaltung sein und darf nicht durch Parlamente blockiert werden können. Ferner ist der Kreis der Beteiligten nicht abschliessend, was die CVP BS begrüsst.

Vernehmlassung hier herunterladen!

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