27.06.2018 / Communiqués / /

Basler CVP fordert eine Erleichterung für Ladengeschäfte zur Durchführung von Events

Der Grosser Rat hat Anfang Juni knapp die Erweiterung der Ladenöffnungszeitun um zwei Stunden pro Woche beschlossen. Die Basler CVP freut sich darüber, dass Geschäfte künftig die Möglichkeit haben, an Samstagen bis 20:00 Uhr offen zu haben. Ein weiteres Bedürfnis der Läden in der Basler Innenstadt soll nun mit einer Motion befriedigt werden: Die erleichterte Bewilligung von ausnahmsweise längeren Öffnungszeiten für die Durchführung von Events. Dies fördert die Kundenbindung und trägt zur Belebung der Basler Innerstadt bei.

Im  Zuge der Behandlung der Motion Thüring durch die Wirtschafts- und Abgabekommission betreffend Verlängerung der Ladenöffnungszeiten und den hierzu zahlreich und eingehendend durchgeführten Hearings und Gesprächen (u.a. mit Vertreterinnen und Vertretern des Gewerbeverbandes, Pro Innerstadt Basel sowie dem zuständigen WSU) wurde deutlich, dass heute der Detailhandel vermehrt auch mit besonderen Anlässen zu neuen Einkaufserlebnissen und zur Belebung der Innerstadt beitragen könnte. Zudem fördern Events die persönliche Kundenbindung und ermöglichen so eine positive Abgrenzung zum Internethandel.

Zurzeit bestehen für verlängerte Ladenöffnungszeiten an Werktagen für die Durchführung von ausserordentlichen Anlässen (Events) relativ strenge Vorgaben. Konkret können maximal drei Verlängerungen pro Kalenderjahr für die Werktage Montag bis Freitag bis längstens 22:00 Uhr beantragt werden. Zudem ist ein formelles Bewilligungsverfahren nötig. Diesbezüglich wurde das Bedürfnis nach einer moderaten Erleichterung für die Durchführung von solchen Events geäussert. Es wurde auch festgestellt, dass auch seitens der zuständigen Behörde die Offenheit besteht, die heute relativ strikte Bewilligungspflicht massvoll anzupassen. In den Diskussionen hat sich auch gezeigt, dass es ausreichend wäre, die Zahl der möglichen Ausnahmen nur sehr bescheiden anzuheben, nämlich von drei auf sechs.

CVP Fraktionspräsidentin Andrea Knellwolf fordert deshalb in ihrer Motion eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen, damit verlängerten Ladenöffnungszeiten im Rahmen von speziellen Events an Werktagen für maximal sechs Abende pro Jahr bis längstens 22:00 Uhr bewilligungsfrei (Meldeverfahren) möglich werden.

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