02.07.2018 / Communiqués / / ,

Spitalfusion: Basler CVP begrüsst die Zustimmung der beiden Gesundheitskommissionen

Heute morgen präsentierten die Gesundheitskommissionen von Gross- und Landrat ihre Berichte zur Spitalfusion. Die Basler CVP begrüsst die Zustimmung der beiden Kommissionen und freut sich über diesen weiteren wichtigen Schritt in Richtung gemeinsamer Gesundheitsregion.

Die beiden im Februar 2018 von den Regierungen vorgelegten Staatsverträge für eine gemeinsame Gesundheitsplanung sowie für die Fusion von Universitätsspital Basel und Kantonsspital Baselland bringen unsere Gesundheitspolitik einen entscheidenden Schritt weiter. Endlich liegt ein konkretes Projekt für eine gemeinsame Planung und Organisation im Spitalbereich vor, welche den ungebremsten Kosten – und damit Prämienanstieg einhalt gebietet. Durch den Zusammenschluss der öffentlichen Spitäler der beiden Kantone konzentriert sich die Gesundheitsversorgung auf die Bedürfnisse der Bevölkerung, in dem Angebote gebündelt werden. Es macht Sinn, dass nicht in jedem Spital in der Region stationäre Behandlungen angeboten werden und vermehrt auf ambulante Behandlungen gesetzt wird.

Auch die CVP Basel-Stadt unterstützt die Ziele des Projektes: eine optimierte Gesundheitsversorgung, eine Eindämmung des Kostenwachstums und eine Sicherung der Forschung. Davon werden alle profitieren – Patienten, Versicherte und Steuerzahlende. Die Stärkung der universitären Medizin und der Forschung ist für die Region als starker Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort unabdingbar.

Die vorliegenden Staatsverträge sind ausgewogen und zukunftsorientiert. Sie ermöglichen es unseren beiden Kantonen, gemeinsam eine bedarfsorientierte, qualitativ hochstehende und zahlbare Medizin sicherzustellen. Demgegenüber haben die Skeptiker der Spitalfusion keine auch nur annähernd konkreten Alternativen präsentiert. Die Kostenentwicklung der letzten Jahre zeigt klar, dass ein „Weitermachen wie bisher“ die teuerste Lösung wäre. Eine Situation, die für den Mittelstand einfach nicht mehr tragbar ist.

Die CVP Basel-Stadt erwartet, dass in der nun anstehenden politischen Diskussion die Zukunft unseres Gesundheitswesens in den Vordergrund gestellt und nicht von parteipolitischer Profilierung oder Partikularinteressen verdrängt wird.

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