12.09.2018 / Communiqués / / ,

Grosser Rat sagt JA zur historischen Spitalfusion!

Nachdem der Landrat in der ersten Lesung der Spitalfusion zustimmte, gab nun auch der Grosser Rat das grüne Licht für das für die Region historisches Projekt. Die Basler CVP freut sich sehr, dass das Parlament die Vorteile dieser Fusion endlich sehen konnte und wird sich im Abstimmungskampf dafür stark machen.

Nach einer langen und intensiven Debatte im Grossen Rat wurde die Vorlage des Regierungsrates zur gemeinsamen Gesundheitsregion angenommen. Sogar die Skeptiker müssten einsehen, dass es keine bessere Alternative zum historischen Projekt gibt. Die vorliegenden Staatsverträge sind ausgewogen und zukunftsorientiert. Sie ermöglichen es, unseren beiden Kantonen gemeinsam eine bedarfsorientierte, qualitativ hochstehende und zahlbare Medizin sowie eine zukunftsorientierte Hochschulmedizin sicherzustellen. Die Kostenentwicklung der letzten Jahre zeigt klar, dass ein „Weitermachen wie bisher“ die teuerste Lösung wäre. Eine Situation, die für den Mittelstand einfach nicht mehr tragbar ist.

Keine ideologische Vorlage

Dass sich die Linken mehrheitlich gegen eine gemeinsame Gesundheitsregion aussprechen ist besonders stossend und unverständlich. Endlich liegt ein Projekt im Gesundheitsbereich vor, das Einsparungen von bis zu 70 Millionen vorsieht und eine reale Entlastung und Effizienzsteigerung für die Bevölkerung plant. Die Argumente der Gegner sind schlicht nicht haltbar. Mit dem neuen Bruderholzspital wird keine Kapazitätserweiterung stattfinden, sondern eine klare und präzise Zusammenführung von existierenden Leistungen. Planbare Eingriffe werden somit ambulant durchgeführt, was eine Effizienz- und Qualitätssteigerung für Patienten mit sich bringt. Ein Umstieg auf das ambulante System ist auch für das Personal eine wesentliche Verbesserung: im Gesundheitsbereich arbeitstätige Eltern können das Familienleben besser planen, wenn der Arbeitstag um 17.00 Uhr endet.

Zudem ist die Zusammenarbeit mit Baselland in der Form einer Aktiengesellschaft (AG) die einzige und beste Lösung. Jetzt mit dem Kantönligeist zu politisieren ist fehl am Platz. Eine bikantonale Trägerschaft, wie es sie bei der Universität gibt, hat ihre Schwächen gezeigt. Mit der AG ist die Verantwortung und Rollen der Partner klar und präzis. Man darf nicht vergessen, dass unser Kanton auch klare Forderungen gestellt hat und viel zu gewinnen hat – vor allem im Bereich der Life Sciences.

Die Einzige Möglichkeit für die CVP

Die CVP – in Basel-Stadt sowie in Baselland – unterstützt die klaren Ziele der gemeinsamen Gesundheitsregion voll und ganz: eine optimierte Gesundheitsversorgung, eine Eindämmung des Kostenwachstums und eine Sicherung der Forschung. Davon werden alle profitieren – Patienten, Versicherte und Steuerzahlende. Die Stärkung der universitären Medizin und der Forschung ist für die Region als starker Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort unabdingbar. Die Partei wird nun zuversichtlich im Abstimmungskampf steigen und für das Projekt kämpfen.

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