02.10.2018 / Communiqués / /

Basler CVP über hohe Anzahl von Vermögensdelikten an älteren Personen schockiert

Die CVP Basel-Stadt hat die gestern veröffentlichte Studie von Pro Senectute zu Finanzdelikten an Seniorinnen und Senioren zu Kenntnis genommen und ist über die hohe Anzahl an Opfer schockiert. CVP Fraktionspräsidentin Andrea Knellwolf reichte heute dementsprechend eine Interpellation ein.

Gestern veröffentlichte Pro Senectute eine Studie, die zum ersten Mal das Ausmass der Vermögenskriminalität zu Lasten von Menschen im Alter ab 55 Jahren repräsentativ aufzeigt. Die Opferzahlen sind erschreckend und zeigen ein ernstes gesellschaftliches Problem auf. Jede vierte (!) Person über 55 ist Opfer eines Missbrauchs, was zu einer Schadensumme von über 400 Millionen pro Jahr führt. Dazu ist die Dunkelziffer aufgrund von Angst und Scham der Opfer mit 61 Prozent enorm. Das ist schockierend und für unsere Gesellschaft unwürdig und inakzeptabel.

CVP-EVP Fraktionspräsidentin, Andrea Knellwolf, reichte heute eine Interpellation ein und fordert Klarheit über die Situation im Kanton. Vor allem möchte sie wissen, welche Präventionsmassnahmen der Regierungsrat vorsieht. Es gilt nun die Opfer von solchen Vermögensdelikte zu schützen.

Interpellation Knellwolf_Vermögensdelikte_ProSenectute_02.10.2018

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