16.11.2018 / Communiqués / /

Unverständlicher Widerstand gegen das Kinderspital

Das Universitätskinderspital beider Basel (UKBB) plant ein unterirdisches Parkhaus unter der Tschudi-Matte mit Platz für 347 Autos. Dagegen wurde mit Unterstützung von SP, Grünen und BastA! eine Petition eingereicht. Für die CVP Basel-Stadt ist dieser Widerstand unverständlich. Die berechtigten Interessen von kranken Kindern und ihren Eltern dürfen nicht zum Opfer von parteipolitischem Parkplatzgezänk werden.

Das von der UKBB und dem Baudepartement geplante Parkhaus unter der Tschudi-Matte soll neu Platz für 347 Autos bieten und einen direkten Zugang zum Kinderspital garantieren. Das bestehende City Parkhaus und seine 900 Plätze reichen nicht aus, um die beiden grossen – für die Region zentralen – Spitäler zu bedienen. Nun wurde eine Petition gegen das Parkhaus mit Unterstützung der Linken Parteien (SP, Grünen und BastA!) eingereicht. Für die Basler CVP ist diese Vorgehensweise der Gegner bedenklich. Sie zeigen damit gar kein Verständnis für Familien mit kranken Kindern, die auf eine gute Parkplatzsituation am UKBB angewiesen sind. Die CVP Basel-Stadt vermisst hier die Solidarität mit den Schwächsten unserer Gesellschaft, nämlich den kranken Kindern und Jugendlichen.

Gemäss einer Interpellation der BastA! im Grossen Rat sind die Gegner der Ansicht, dass die 900 Plätze im Parkhaus City für Mitarbeiter und Besucher ausreichen würden. Eine komplett fehlerhafte Begründung, da heute das Parkhaus unter der Woche in der Regel zu 100 Prozent ausgelastet ist. Wo sonst Patientinnen und Patienten, Angehörige und Mitarbeitende des Kinderspitalseinen Parkplatz in der Nähe finden sollten, ist unklar. Die Suche nach Alternativen ist Umfeld des UKBB aussichtslos.

Die CVP ist einverstanden, dass der Tschudi-Park für die Kinder des Quartiers sehr wichtig ist. Sie begrüsst deshalb, dass der Park nach der Bauzeit erhalten bleiben wird und dass während des Baus zwei Ersatzflächen für die Kinder angeboten werden.

Die CVP wehrt sich dagegen, dass die Bedürfnisse der Patienten des UKBB sowie ihrer Angehörigen der verkehrspolitischen Profilierung einzelner Parteien geopfert werden sollen. Das UKBB hat einen regionalen Auftrag: es steht der städtischen Bevölkerung ebenso zur Verfügung wie der ländlichen. Schliesslich heisst es auch UKBB. Es ist verständlich und kaum zu ändern, dass Einwohnerinnen und Einwohner aus entfernteren Dörfern darauf angewiesen sind, das UKBB mit dem Auto vernünftig erreichen zu können.

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