28.11.2018 / Artikel / / ,

Richtige Wohnpolitik für Basel!

Die CVP Basel-Stadt veröffentlichte heute ihr Positionspapier zur Wohnpolitik. Im neuen Papier, das von der parteiinternen Arbeitsgruppe «Wohnen», unter der Leitung von Vize-Präsidentin Manuela Brenneis, verfasst wurde, nimmt die CVP Stellung zu aktuellen Fragen in der Basler Wohnpolitik.

In den nächsten Tagen will die Regierung angeblich ihre Umsetzung der vier Wohninitiativen präsentieren. Nun hat die Basler CVP zu einigen anstehenden, dringenden Fragen in der Basler Wohnpolitik Stellung genommen. Die aktuelle Wohnpolitik, die von linken Kreisen gefordert wird, beinhaltet gefährliche Forderungen, die dem Wohnraum in Basel langfristig schaden werden. Für die CVP muss die Umsetzung liberal ausfallen und wirtschaftfreundlich gestaltet werden.

Als Hauptachsen ihrer Wohnpolitik stellt die Partei folgende drei Punkte in den Fokus:

  • Die Entwicklung neuer Areale: Die CVP steht hinter den laufenden Planungen zur Transformation verschiedener frei gewordener Areale. Dort muss Wohnraum ein zentrales Anliegen sein. Gleichzeitig ist klar auszuweisen, an welchen Orten sich Gewerbe und grosse Firmen – etwa aus der Pharmabranche – entwickeln können.
  • Bestehenden Wohnraum sanieren: Die Sanierung bestehenden Wohnraums ist zentral. Sie darf nicht durch unsinnige Vorschriften verhindert werden. Gleichzeitig ist die bestehende Bebauung zu verdichten. Damit können Frei- und Grünflächen im Umland geschont und gleichzeitig der Pendlerverkehr in die Stadt verringert werden.
  • Sozialverträglichen Wohnungsbau fördern: Die CVP Basel-Stadt fördert den sozialverträglichen Wohnungsbau, welcher den verschiedenen Bedürfnissen und Einkommensverhältnissen Rechnung trägt. Sie begrüsst die Förderung von gemeinnützigen Wohnbauträgern, fordert aber, dass auch die Schaffung von sozialverträglichem Wohnraum durch nicht gemeinnützige, d.h. gewinnorientierte In- vestoren, begünstigt wird.

Zudem hat die Partei – im Rahmen der Entwicklung des Papiers – einen Anzug und eine Motion erarbeitet, welche im Dezember eingereichet werden sollen. Im Anzug von Fraktionspräsidentin Andrea Knellwolf geht es um die Förderung von sozialverträglichem Wohnungsbau auch durch nicht gemeinnützige Investoren. In der Motion, die von Grossrätin Beatrice Isler eingereicht werden wird, fordert die Partei eine Neuplanung entlang der Grenzacherstrasse. Solche Areale müssen der wachsenden Bevölkerung dienen.

Das primäre Ziel der Wohnpolitik bleibt aber für die Basler CVP die Schaffung von geeignetem und erschwinglichem Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten.

Positionspapier „Die richtige Wohnpolitik für Basel“

Anzug_Anreize für private Wohnbauinvestitionen_Knellwolf

Motion Wohnungsbau Grenzacherstrasse Isler

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