30.11.2018 / Communiqués / /

Die CVP fordert endlich Verbesserungen am Centralbahnplatz

Die BVB will 2019 die Tramgleise und Haltestellen am Centralbahnplatz erneuern. Die Basler CVP hatte bereits im März 2018 einen Vorstoss zur Verbesserung des Centralbahnplatzes eingereicht und fordert, dass die angekündigten Arbeiten zum Anlass genommen werden, den Platz für die Nutzer sicherer und komfortabler zu gestalten und präsentiert dazu konkrete Vorschläge.

Das Tiefbauamt und die BVB teilten kürzlich mit, dass sie im Jahr 2019 eine Erneuerung der Tramgleise und Haltestellen am Centralbahnplatz vornehmen werden. Laut Medienmitteilung sollen die Arbeiten «die Infrastruktur erhalten, den öffentlichen und individuellen Verkehr fördern und die Verkehrssicherheit und Attraktivität erhöhen». Vor dem Bahnhof selber ist eine Erhöhung der Tramperrons vorgesehen, damit Fahrgäste stufenlos ein- und aussteigen können. Das ist sicher lobenswert, stellt jedoch bezüglich Sicherheit und Komfort nicht das Hauptproblem dar. Die CVP fordert vielmehr, dass endlich überfällige Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Bereich des Schienen-Wirrwars zwischen Haltestellen und Bahnhofsgebäude umgesetzt und ein wirksamer Schutz vor Regen und Schnee an den Tramperrons anhand genommen werden.

Mit täglich 100’000 Fahrgästen, ist der Centralbahnplatz einer der am stärksten frequentierten  Verkehrsknotenpunkte der Schweiz. Seine aktuelle Gestaltung ist aber suboptimal, wenn nicht gar gefährlich. Für die Kultur-Stadt Basel und Zentrum der zweitgrössten Wirtschaftsregion der Schweiz eher peinlich. Für die Basler CVP ist es unverständlich, dass an der bedeutendsten Haltestelle der Stadt  die Fahrgäste weitgehend ungeschützt vor der Witterung sind: Nicht alle Haltekanten sind überdacht, wo es ein Dach hat, ist dieses zu schmal, und die Billettautomaten stehen sogar ganz im Freien! Wer einmal versucht hat, mit Reisegepäck und Regenschirm ein Ticket zu kaufen, weiss, wie ärgerlich das ist.

 Konkreten Vorschlag zur Überdachung des Centralbahnplatzes

Die CVP reichte im März 2018 einen Vorstoss zur Überdachung der Haltestellen ein, der vom Grossen Rat einstimmig an die Regierung überwiesen wurde (Anzug Helen Schai, 18.5052). Die Partei hat eine mögliche Dach-Lösung durch das Basler Architektenbüro Rüst & Gerle ausarbeiten lassen und präsentiert heute einen konkreten Vorschlag zur Umsetzung des Anliegens (Visualisierung Idee und Beschrieb: https://bit.ly/2zu8gB6).Bei der vorgeschlagenen Idee handelt es sich um eine grosszügige Überdachung, die sämtliche Perrons umspannt. Somit könnte der Centralbahnplatz zu einer grossen, lichtdurchfluteten Bahnhofsallee werden, welche die umliegenden Gebäude optisch integriert (analog Bahnhofplatz Bern).

Lichtmarkierungen an den Schienen zur Verbesserung der Fussgängersicherheit

Bereits vor Jahren hat die CVP die Prüfung von Licht-Markierungen am Boden entlang der Schienen gefordert, um die äusserst verwirrende und gefährliche Gleis-Situation vor dem Bahnhofsgebäude endlich wirksam zu entschärfen und den veränderten Gewohnheiten der Bevölkerung („Generation Smartphone“) adäquat rechnung zu tragen. Die schliesslich angebrachten weissen Markierungen erwiesen sich als untauglich und sind überdies längst verblichen. Somit gehört der Centrabahnplazt weiterhin zu den gefährlichsten ÖV-Knoten der Schweiz. Die Basler CVP ist überzeugt, dass mit innovativen Ideen und dem nötigen Willen auch hier eine spürbare Entschärfung möglich wäre und fordert deshalb, dass die letzte Woche angekündigten Gleisarbeiten genutzt werden, um hier endlich die notwendige Verbesserung zu erreichen und der Einbau von Lichtmarkierungen am Boden anhand genommen wird. Dass dies geht, zeigen Beispiele im Ausland, wo dank neuer Technologie wirksame LED-Markierungen umgesetzt werden konnten.

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