03.12.2019 / Artikel / /

Stille Nacht, heilige Nacht

Die Lärmemissionen in der Stadt Basel stehen momentan im Mittelpunkt verschiedener Diskussionen. Dabei gilt es, Lösungen zu finden, wie diese Emissionen effizient verhindert werden können, um die Lebensqualität für betroffene Anwohner zu erhöhen und attraktiven Wohnraum zu gewährleisten. Deshalb wurde das Projekt «Osttangente» in das Leben gerufen, um die Kleinbasler Anwohner vor dem Lärm rund um die Osttangente zu schützen. Im Rahmen dieser Lärmeindämmungen werden jedoch die Lärmemissionen, verursacht durch den Schienenverkehr am Badischen Bahnhof, nicht einbezogen. Das ist unverständlich, da für viele Anwohner der Kleinbasler Quartiere Erlenmatt und Hirzbrunnen nördlich der Gleise nicht die Autobahn, sondern der Schienenverkehr das grössere Problem darstellt.

Diese Quartiere sind, zusammen mit den Langen Erlen und dem Claraspital, Erholungsgebiete, in denen Rentner, Familien mit Kindern, Studierende etc. leben, welche auf ein gesundes und erholsames Wohnen angewiesen sind. Zudem beherbergen die Quartiere eine schützenswerte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren, die vor Lärm geschützt werden müssen. Nebst dem Verkehrslärm und dem regulären Betriebslärm werden regelmässig, in unmittelbarer Nähe der Anwohner, das gesamte Jahr hindurch Bauarbeiten an Gleisen bewilligt, welche zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr nachts sowie an Wochenenden durchgeführt werden. Dabei werden Dieselfahrzeuge aufgefahren, es findet Materialumschlag statt und Flutlichter werden auf Schlafzimmer gerichtet. Obwohl die Nachtruhe dabei missachtet wird, werden diese Arbeiten immer wieder bewilligt. Dass Anwohner des Badischen Bahnhofs nicht schlafen können, scheint nicht relevant zu sein, da weder die Lärmschutzkommission noch die Verantwortlichen der Deutschen Bahn Handlungsbedarf zum Schutz der Anwohner sehen und den Anliegen der Bewohner nicht entgegenkommen.

Aus diesem Grund hat die CVP Kleinbasel eine Petition lanciert, in der gefordert wird, dass das Problem der Lärmbelästigung am Badischen Bahnhof, inklusive der oben erwähnten Punkte, ernst genommen und eine Lösung dafür gefunden wird, um die Quartiere vor diesem Lärm, beispielsweise durch den Bau durchsichtiger Lärmschutzmauern, den Einsatz mobiler Lärmschutzwände während Bauarbeiten etc. zu entlasten, somit aufzuwerten und für Anwohner attraktiver zu machen. Für viele Anwohner ist die momentane Situation nicht tragbar.

Falls Sie diese Petition unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Unterschrift. Petitionsbögen können hier ausgedruckt oder direkt bei unserem Präsidenten Pascal Ankli (pascal.ankli@cvp-bs.ch) bestellt werden. Ausgefüllte Bögen können Sie an das Sekretariat senden (Güterstrasse 86A, 4053 Basel).

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Pascal Ankli für die CVP Kleinbasel

Kontakt

  • Pascal Ankli

    Präsident CVP Kleinbasel
    Vorstand CVP Basel-Stadt